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Bergstedt

Von allen nördlichen Ortschaften, die im Laufe der Zeit den Weg in "hamburgische Gefilde" fanden, hat Bergstedt den am besten erhaltenen Ortskern. Wie bei Runddörfern üblich, gehen die Straßen sternförmig von der die Ortsmitte bildenden Kirche aus.
Archäologische Fundstücke lassen den Schluß zu, daß Bergstedt schon rund tausend Jahre vor seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1248 besiedelt war! Schon zur Zeit seiner ersten "amtlichen" Erscheinung, hat das Dorf seine eigene Kirche. Die dann - ebenso wie das Dorf - eine wechselvolle Geschichte erlebt. So wurde der Ort 1345 an das Hamburger Domkapitel verkauft und im Zuge der Reformation 1542 evangelisch. Dann erleidet auch Bergstedt im dreißigjährigen Krieg die Folgen von Plünderungen. Bringt das Jahr 1648 zwar das Ende dieses Krieges, so streiten noch bis 1659 Schweden und Dänemark über die Vorherrschaft im heutigen Schleswig-Holstein - worunter auch Bergstedt weiter zu leiden hat. Bis 1690 der Frieden von Kopenhagen dem ein Ende setzt.
Aus Hamburger Besitz ging Bergstedt 1867 als selbständige Gemeinde an den Kreis Stormarn über, wo es bis 1937 verblieb. Im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes wird es endgültig den heutigen Walddörfern zugeschlagen.

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