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Lemsahl-Mellingstedt Lassen auch archäologische Funde darauf schließen, daß schon in der Stein- und auch der Bronze-Zeit hier Menschen siedelten, so fällt die erste urkundliche Erwähnung der beiden Dörfer wie so oft mit der Tatsache zusammen, daß im Jahre 1271 das Hamburger Domkapitel hier Landbesitz kauft.Im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen den sich befehdenden Linien der Schaumburger fallen die Dörfer an den Familienzweig, der seinen Sitz in Pinneberg hat. Im weiteren Verlauf wechseln sie noch mehrfach den Besitzer, bis sie 1475 an Herzog Johann von Lauenburg fallen. 1649 gehen sie aus lauenburgischem Besitz endgültig an den Herzog von Holstein-Gottorf über. Erst im Jahre 1866 werden die Dörfer durch die preußische Regierung im Kreise Stormarn der Gemeinde Tangstedt angegliedert. Wo sie bis 1937 verbleiben, um dann ebenfalls endgültig den Hamburger Walddörfern zugeschlagen zu werden. |